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Oliver Schürer

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Forschungsfelder

Theorie
Architektur
European Avantgarde in Postwar Modernism Sommerakademie Salzburg (2015 - laufend)
Urbanistik: Public space 2.0 web publication - publicspace20.at (2010 - 12)
Berufsfeld Architektur Langzeitstudie der Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Architektur tätiger Menschen (2004 - 15)
Medien & Technologie
Theorie der Technik in Architektur und Städtebau (Gastkurator Wolkenkuckucksheim Heft 33)



Diskurs
Architektur
Berufsfeld Architektur Langzeitstudie der Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Architektur tätiger Menschen (2004 - 15)
archdiploma2009 Ausstellung der besten Diplomarbeiten der Fakultät für Architektur
AzW Events (2003 - 07)
Medien & Technologie
Future Energy - Dauerausstellung "Sonnenwelt" Science goes Public project (2011 - 12)
Medien Architektur Konferenzen 2003 - 11



Experiment
Medien & Technologie
Humanoid Robots KOROS Kollaborierende Robotersysteme (2012 - laufend )
Medien Architektur Angewandte und Experimentelle Forschung (2006 - 10)


Publikationen
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Alle Publikationen, gelistet in der Datenbank der Universität

Internationale Kooperationen

Lehre und interessante Arbeiten von Studierenden aus den letzten Semestern

Ausstellung beste Diplome archdiploma2009

Eine der ältesten Architektur-Homepages (1993): Analyse Le Corbusier's Carpenter Center

Oliver Schürer, Senior Scientist, Dipl.-Ing., Dr.techn.,

ist Kurator, Editor, Autor und am Fachbereich Architekturtheorie der Technischen Universität Wien Senior Scientist sowie stellvertretender Leiter. Inspiriert von seinem ersten Beruf Tischler, in dem er bis zum Meister ausgebildet ist, studierte er Architektur an der Technischen Universität Wien. Dort schloss er sein Studium mit einem Essay über die Konzepte von Raum und Zeit im Werk von Gilles Deleuze ab. Sein Doktorat erhielt er für seine Thesis „Automation und Einfühlung“ bei Kari Jormakka. Parallel dazu betrieb er Studien der Philosophie, mit Schwerpunkt Technikphilosophie. Die Dissertation, als Teil eines Cognitive Science Forschungsprojekts des Department Computertechnik an der Technischen Universität Wien durchgeführt, ist eine Studie über die Evolution der Gebäudeautomation von ersten funktionalistischen Konzepten bis zur zeitgenössischen Forschung über künstliches Bewusstsein.
Seit 1999 kuratiert er zur Kommunikation seiner Forschungsprojekte Konferenzen, Symposien und Ausstellungen. An der Architekturtheorie der TU Wien ist er seit 2002 tätig, ab 2009 als Senior Scientist. Davor war er Prädoc an den Instituten für Hochbau und Gebäudelehre.
Für seine unterschiedlichen Projekte hat er Fundraising, Management, Produktion, Öffentlichkeits- und Pressearbeit durchgeführt oder war dafür verantwortlich. Er hat Presseevents abgehalten und ist der wissenschaftlicher Pressesprecher des Roboterlabor Koros der TU Wien. Im Architekturzentrum Wien hat er von 2003-07 zwei Veranstaltungsreihen kuratiert. Er hat die Media Architecture Biennale mitgegründet und hat als Kurator und Produzent etliche internationale Konferenzen in Wien, Berlin und London durchgeführt.
Als Teil seiner Forschung kuratierte er eine Anzahl kleinerer und größerer Events (Auswahl): 2007 war er Co-Kurator der „Media Architecture Conference“ an der „Central Saint Martins Innovation“ University of the Arts London. Er war Kurator der Media Facades Conference im Deutschen Architekturzentrum, DAZ, Berlin im Jahr 2008 und Co-Kurator des „Media Facades Festival Berlin“ (Ausstellung, Konferenz, beauftragte künstlerische Arbeiten, City Walks). Als Kurator leitete er 2010 die „Media Architecture Conference“ und er war zudem Co-Kurator der „Media Architecture Biennale“ im Wiener Künstlerhaus (Ausstellung, Konferenz, beauftragte Künstlerarbeiten). Als Visiting Researcher an der ETH Zürich am Departement CAAD (2006-9) war er Mitgründer des Forschungsschwerpunktes „Theorie und Technologie der Architektur.“
Von 2002-14 etablierte er „Berufsfeld Architektur“ als Forschung über die Domäne Architektur als ökonomisches und kulturelles Feld. In verschiedenen Projekten untersuchte er die Verhältnisse zwischen unterschiedlichen Bedeutungen von Architektur: als Designdisziplin, Kunstform, Szene, Wirtschaftsbranche, Lebensstil und nicht zuletzt als Erwerbsgrundlage. Im Projekt „architektur:consulting” untersuchte er in Fallstudien Strukturen von Experten- und Projektnetzwerken, die Phase 0 und Prozesse in Architekturprojekten. Von 2003-14 untersucht er in einer Europaweit einzigartig detaillierten Langzeitstudie die Lebens- und Arbeitsbedingungen in der österreichischen Architektur. 2008 veröffentlichte er den quantitativen Teil der Studie „Berufsfeld Architektur 1.0; Bestandsaufnahme und Zeitdiagnose“, 2014 veröffentlichte er den qualitativen Teil der Studie „Berufsfeld Architektur 2.0; Lebenswelt, Wissen und Vernetzung.“
In seinem Forschungsbereich „Theorien und Methoden der Architektur“ forscht er seit 2011 an der Genese von zentraleuropäischer Architektur der Nachkriegsmoderne. Ins Suchfeld genommen sind, im Speziellen der Einfluss der Sommerakademie Salzburg auf die Österreichische Architektur, sowie im Allgemeinen, die Transformation der Arbeitsbedingungen vom Atelier zum Labor und die Stellung des Experiments in den Methoden der zeitspezifischen Avantgarde. In seinem Forschungsbereich „Technologien und Medien in Architektur und Urbanismus“ verknüpft er seit 1999 experimentelle Entwicklungen mit der Produktion von Diskurs und Theorie. 2002-11 war sein Fokus im Bereich Theorie auf Medien-Architektur und -Urbanismus, Territorien, Produktion von Handlungsstrategien gerichtet. Die theoretischen Aspekte wurden in Projekten zur kommerziellen Entwicklung und experimentelle Installationen von großflächigen Medienscreens und der Integration alternativer sozialer Medien realisiert.
Auf Basis von verschiedensten Projekten in diesem Bereich entwickelte er sein Buch „Automatismen und Architektur; Medien, Obsessionen, Technologien”, dass im Herbst 2012 beim Verlag Springer veröffentlicht wurde. Im Buch entwickelt er seine These über sozio-kulturelle Obsessionen an medialer Omnipräsenz und den Automatismen von selbsttätigen, -steuernden und -vernetzenden Techniken.
2012-16 widmete er der Entwicklung von theoretischen Ansätzen zu Big Data und Smart Cities. Seit 2015 forscht er an humanoiden Robotern um die soziokulturellen Effekte dieser aufkommenden Technologie in Architektur und menschlichen Lebensraum mitzugestalten.
Seine aktuellen Forschungsthemen sind „Humanoid Robots in Architecture and Urban Spaces” und „Im Labor der Nachkriegsmoderne; historisch-kritische Analyse der ersten europäischen Sommerakademie und ihre Position in der internationalen Avantgarde.”